Mode als Geldanlage? Bei dieser Vorstellung werden wahrscheinlich viele den Kopf schütteln. Aber Mode kann sehr wohl eine gute Geldanlage sein, wenn man weiß, welche Mode auch in ein paar Jahren, zwar nicht mehr im Trend, aber durchaus noch sehr viel Geld wert sein kann.
Das beste Beispiel für die Geldanlage Mode sind immer noch Handtaschen, besonders die Handtaschen, die von berühmten Designern entworfen wurden. Handtaschen von Hermés oder von Louis Vuitton sind auch nach Jahren noch sehr viel Geld wert.
Ein schönes Beispiel ist der legendäre „Kelly Bag“ von Hermés. Die Tasche wurde in den 1960er Jahren für die damalige Fürstin von Monaco, Grace Kelly, entworfen. Für die Handtasche aus Straußenleder zahlen Liebhaber heute eine sechsstellige Summe. Auch die frühen Modelle von Louis Vuitton erzielen bei Auktionen noch immer horrende Preise.
Aber nicht nur Handtaschen sind eine gute Geldanlage, wenn es um Mode geht, auch Kleidung wird heute auf Auktionen und auch bei Privatverkäufen für sehr viel Geld gehandelt. Zum Beispiel alle Kostüme von Coco Chanel finden immer noch einen Käufer und das für große Summen, oder die prachtvollen Abendroben von Yves Saint Laurent werden entweder in Museen ausgestellt, oder zu sehr hohen Preisen von namhaften Auktionshäusern versteigert.
Aber auch in einem wesentlich kleineren Rahmen kann Mode eine Geldanlage sein. Für das schwedische Modehaus H & M entwerfen bekannte Designer von Zeit zu Zeit eine Kollektion. Die Hosen von Cavalli, die Kleider von Lagerfeld oder auch die T-Shirts von Popstar Madonna sind auch nach langer Zeit noch sehr viel Geld wert, da diese Kollektionen immer nur in einer begrenzten Stückzahl in die Läden kommen und die Nachfrage immer größer ist als das jeweilige Angebot. Wer also eine Designerhandtasche besitzt, oder eine Bluse bei H & M gekauft hat, die von Stella McCartney entworfen worden ist, hat Glück.




Mode? Naja keine gute Geldanlage