Seit es Menschen gibt, gibt es auch Kleidung. Unsere Vorfahren haben sich zum Schutz vor Kälte und Nässe in Tierhäute und Felle gehüllt, erst im Laufe der Jahrtausende wurde Kleidung mehr als nur ein Schutz, sondern ein Mittel, um die eigene Persönlichkeit und die Individualität zu unterstreichen oder hervor zu heben. Heute dient Kleidung immer noch als Schutz, aber sie ist viel mehr auch ein Stück Selbstverwirklichung geworden.
Wie man sich kleidet, so gibt man sich auch oder es sind die Kleider, die einen Menschen ausmachen. Kleidung ist nicht immer nur zweckmäßig, sondern soll auch modisch sein und ihren Träger aus der Masse der anderen Menschen heraus heben. Kleidung kann aber auch Gefühle ausdrücken. Wer trauert, der trägt schwarz, wer fröhlich ist, der wählt bunte und leuchtende Farben. Weiß ist die Farbe der Unschuld und bleibt Bräuten und Kindern vorbehalten. Alle die ihre Umwelt provozieren wollen, können das mühelos durch ihre Kleidung erreichen. Die Punktbewegung der 1980er Jahre schaffte dies mit zerrissenen Kleidern oder sehr kurzen Röcken.
Kleidung ist aber auch immer geschlechtsspezifisch. Es gibt typische Mode für Frauen und klassische Mode für Männer. In der heutigen Zeit verschwimmen die Grenzen zwischen maskulin und feminin immer mehr. Auch das ist ein Ausdruck der Selbstverwirklichung, wenn es um Mode geht. Keiner will sich mehr festlegen. Kleidung ist aber auch eine Uniform, die keine Selbstverwirklichung mehr zulässt. Auf der anderen Seite ist der Mensch, der eine Uniform trägt, aber auch für andere Menschen als Polizist oder auch als Arzt erkennbar.
Einige Menschen definieren sich ausschließlich über ihre Kleidung. Sie wollen auffallen oder anderen Menschen mit ihrer teuren oder ausgefallenen Kleidung demonstrieren, dass sie anders sind oder mehr Geld haben. Ganz gleich, wie Kleidung auch aussehen mag, sie ist im Grunde immer beides: Sowohl ein Schutz und eine Bedeckung, als auch eine Form der Selbstverwirklichung.




Hi,
– In diesem Falle definiere ich mich natürlich sehr gerne mit und über Mode…ist ja meine
…
nett geschriebener Artikel, denn ja es gibt wirklich viele Menschen, die sich über Ihre Mode definieren. Ich hab herausgefunden, dass es sogar Mode gibt, die nach mir benannt wurde
Tschüß